Was wir mitnehmen
Der größte Teil einer normalen Räumung besteht aus Hausrat, und den nehmen wir vollständig mit: Möbel, Matratzen, Teppiche, Textilien, Geschirr, Bücher, Kleingeräte, Spielzeug, Gartenmöbel und der Inhalt von Kellerregalen. Auch Elektrogroßgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine und Herd gehen mit, sie werden nur getrennt angeliefert, weil sie einen eigenen Weg haben.
Ebenfalls mitgenommen werden Fahrräder, Kinderwagen, Werkzeug und alles, was in eine Garage gehört, solange keine Betriebsstoffe darin sind. Was uns brauchbar erscheint, sprechen wir vorher an. In einem Ort dieser Größe finden gut erhaltene Möbel oft innerhalb weniger Tage einen Abnehmer, und das ist fast immer besser als der Container.
Geht ohne Rückfrage mit
- Möbel, Matratzen, Teppiche und Vorhänge
- Hausrat, Geschirr, Bücher und Kleidung
- Elektrogeräte, groß wie klein
- Gartenmöbel, Fahrräder und Werkzeug
Was auf den Wertstoffhof gehört
Manches nehmen wir mit, liefern es aber getrennt an, und das erscheint dann als eigene Gebühr auf Ihrer Rechnung. Dazu gehören Elektroaltgeräte, Altreifen, Bauholz, Metallschrott und größere Mengen Grünschnitt. Diese Annahmestellen rechnen nach Gewicht oder Stück ab, und wir geben diese Beträge unverändert und mit Beleg weiter, ohne etwas daraufzuschlagen.
Kleinere Mengen an Farbresten, Lacken, Batterien und Leuchtstoffröhren gelten als Problemstoffe und gehören zur Schadstoffsammlung des Kreises Ostholstein. Wenn es wenige Gebinde sind, nehmen wir sie auf dem Weg mit. Bei größeren Mengen sagen wir Ihnen, wo und wann die Sammlung stattfindet, denn dort ist die Abgabe für private Haushalte in der Regel günstiger als jede Beauftragung.
Was wir nicht anfassen
Es gibt Dinge, bei denen ein Umzugsbetrieb ehrlicherweise nein sagen muss, und wir tun das lieber am Telefon als am Räumtag vor Ort. Asbesthaltige Platten, alte Nachtspeicheröfen, Ölheizungen mit Resttank, Heizöl, Gasflaschen und Chemikalien in größerer Menge gehören dazu. Dafür gibt es Fachbetriebe mit Zulassung, und wir nennen Ihnen gern eine Richtung.
Ebenfalls nicht mitgenommen wird Bauschutt, also Fliesen, Estrich, Mauerwerk und Sanitärkeramik aus einer Entkernung. Das braucht einen Container und eine andere Entsorgungsschiene. Und wir räumen keine Wohnung, in der wir keinen rechtmäßigen Auftrag haben: Wer räumen lässt, muss dazu berechtigt sein, sei es als Eigentümer, als Mieter oder als Erbe mit Nachweis.
Nehmen wir nicht mit
- Asbest, Mineralwolle in Säcken und ähnliche Baustoffe
- Heizöl, Gasflaschen und Chemikalien in Mengen
- Bauschutt, Fliesen und Sanitärkeramik
- Alles, wofür kein Nachweis der Berechtigung vorliegt
So rechnen wir: 14 Kubikmeter und 24 Stücke, 859 Euro
Das Beispiel ist eine Haushaltsauflösung nach einem Todesfall. Ein Teil bleibt in der Familie und wird an zwei Adressen gefahren, der Rest wird geräumt. Für den Transport zählen wir 15 Kartons zu 45 Euro, ein Bett zu 35 Euro, einen Kleiderschrank zu 45 Euro, ein Sofa zu 40 Euro, die Waschmaschine zu 38 Euro und fünf leichte Stücke zu 110 Euro. Das ergibt 313 Euro für 24 gezählte Stücke.
Für die Räumung bleiben 14 Kubikmeter, die zu 39 Euro je Kubikmeter mit 546 Euro zu Buche schlagen. Beide Blöcke zusammen ergeben 859 Euro, und dazu kommen die Gebühren der Annahmestellen, die wir mit Beleg weitergeben. Wir trennen das bewusst, weil zwei verschiedene Dinge geschehen: Das eine ist ein Umzug, das andere eine Entsorgung.
Wertsachen, Papiere und der Respekt davor
Bei einer Haushaltsauflösung finden sich fast immer Dinge, die niemand erwartet hat: Sparbücher hinter Büchern, Schmuck in Konservendosen, Briefe und Fotoalben in Schubladen. Wir werfen so etwas nicht weg. Alles, was Papier mit Namen, Schmuck oder Bargeld ist, legen wir beiseite und übergeben es am Ende des Tages an die auftraggebende Person.
Fotos und persönliche Unterlagen sammeln wir in einer eigenen Kiste, auch wenn zuvor gesagt wurde, alles könne weg. Erfahrungsgemäß fällt die Entscheidung dazu später anders aus, und dann ist es zu spät. Wer eine Wohnung räumen lässt, in der jemand gelebt hat, soll später nicht das Gefühl haben, dass darüber hinweggegangen wurde.
Ablauf, Nachweis und Übergabe
Wir kommen zunächst zum Aufmaß und schätzen das Volumen in Kubikmetern, und zwar vor Ort, denn Fotos täuschen bei vollen Kellern erheblich. Daraus entsteht ein Angebot mit Räumsatz, Transportliste und einer Angabe zu den voraussichtlichen Gebühren. Am Räumtag arbeiten wir von hinten nach vorn, also Keller und Dachboden zuerst, Wohnräume zuletzt.
Am Ende fegen wir durch und dokumentieren den Zustand mit Fotos. Diese Fotos und die Belege der Annahmestellen bekommen Sie zusammen mit der Rechnung. Bei einer Wohnungsübergabe an einen Vermieter ist das die einzige Unterlage, die im Streitfall zählt, und sie kostet uns nur ein paar Minuten am Schluss.